Jahreshauptversammlung 2007
SPD Jahreshauptversammlung am 06.02.2007
Dankwart Brinksmeier schickt ein Grußwort an die Versammlung und Walter Raem wird für seine 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD geehrt

Walter Raem wurde für 40 Jahre SPD Zugehörigkeit geehrt:
(v. L.: Hans-Christian Schack (MdL), Walter Raem, Susanne Heinelt, Klaus Budzin)
Harpstedt, den 6. Februar 2007
Einen harmonischen Verlauf nahm die Jahreshauptversammlung der SPD Harpstedt am 06.02.2007 im Hotel Zur Wasserburg, an der 25 Mitglieder teilnahmen.
Anfangs stellten sich die Kandidaten für die Landtagswahl, die im nächsten Jahr stattfindet, vor. Es sind dieses die Genossen Axel Brammer und Andreas Kowitz, die sich um die Nachfolge von Hans-Christian Schack (MdL) bewerben.
Der Vorsitzende, Klaus Budzin, analysierte die zurückliegende Kommunalwahl 2006 und deren Ausgang. Der Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeisters, Dankwart Brinksmeier, kam bei den Harpstedter Bürgern nicht an und schied bereits im ersten Wahlgang aus. Die Kandidatin der CDU, Hiltraud Lindemann, konnte bei der Stichwahl gegen den amtierenden Samtgemeindedirektor Uwe Cordes (Parteilos) ebenfalls nicht bestehen. Somit bleibt Uwe Cordes für weitere 8 Jahre der Bürgermeister der Samtgemeinde Harpstedt.
Das sich die beiden großen Volksparteien mit Gegenkandidaten gegen Uwe Cordes aufgestellt hatten, wurde von den Harpstedter Bürgern scheinbar nicht gesehen. Es spricht doch eigentlich für sich, wenn der amtierende Bürgermeister wenig Rückendeckung bei den Ratsmitgliedern erfährt.
Schade das es in den nächsten Jahren im alten Stil weitergehen wird.
Da Dankwart Brinksmeier an der Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen konnte schickte er ein Grußwort, dass wir hier abdrucken:
Liebe Genossinnen und Genossen der SPD in Harpstedt,
Gern wäre ich heute bei der Jahresvollversammlung mit dabei. Leider macht mir das Geldverdienen müssen einen Strich durch die Rechnung. Aber so ist das - Beruf hat Vorrang.
Deshalb schreibe ich kurz auf, was ich Euch hätte sagen wollen.
Vor allem möchte ich mich bei Euch bedanken. Nicht jede und jeder von Euch war der Meinung, dass ich ein Erfolg versprechender Kandidat war. Nicht jede und jeder von Euch hat meine Kandidatur aktiv unterstützt. Aber ich habe gespürt, dass die Entscheidung zu meiner Kandidatur von der SPD Harpstedt getragen wurde. Auf dieser Grundlage war es für mich eine spannende und auch persönlich bereichernde Zeit. Ob ich wollte oder nicht - über meine Nominierung zum Samtgemeindebürgermeister hat sich ein Generationswechsel innerhalb der SPD in Harpstedt vollzogen. Das hatte mit mir nichts zu tun. Das wäre jedem anderen Kandidaten genauso gegangen. Ich hab mich dabei stets bemüht, keinen von Euch persönlich zu verletzen oder mit geringem Respekt gegenüberzutreten. Diesen Konfliktkreis konnte ich nicht beeinflussen. Darüber hinaus stellte sich für mich bald heraus, dass die Bürgerinnen und Bürger in Harpstedt bis zur Wahl - und vermutlich noch bis heute - nicht verstanden haben, warum die SPD den damals von ihnen unterstützten Samtgemeindebürgermeister durch einen neuen, ihrer Meinung nach besseren Kandidaten ersetzen wollte. Daran konnte ich nichts ändern. Im Nachhinein bedauere ich, dass es in der Wahlvorbereitung nicht gelungen ist, auch die älteren Genossinnen und Genossen zur aktiven Unterstützung meiner Kandidatur zu gewinnen. Machen wir uns nichts vor - da steckten noch viele Reserven - und es wäre mehr möglich gewesen. Da hätte ich vielleicht so manches besser machen können - aber nicht nur ich - da hätten wir geschlossener z.B. gemeinsam mit der AG 60 Plus aktiv werden können.
Wie dem auch sei - jetzt muss die SPD mit dem Wahlergebnis leben und die Oppositionsarbeit mühsam erlernen. Darin liegt aber auch die Chance.
Neue Inhalte und neue Personen im politischen Leben der Samtgemeinde wachsen zu lassen.
Und ich bin wieder in Brandenburg und mache dort weiter, wo ich für die Wahl aufgehört hatte.
Ich bin immer noch überzeugt, dass wir gemeinsam viel hätten in und für Harpstedt in Bewegung setzen können.
Ich wünsche Euch eine gute Jahreshauptversammlung und bin in Gedanken dabei.
Mit Klaus Budzin und den Gresziks werde ich in Kontakt bleiben.
Wann der nächste Besuch in Harpstedt klappt - Ihr wisst ja - ich hab da noch einen Koffer...
Liebe Grüße Dankwart Brinksmeier und Gudrun Grün
In diesem Jahr gab es eine Ehrungen für langjährige Mitglieder des Ortsvereins Harpstedt. Für 50 Jahre Mitgliedschaft hätte der allseits bekannte Anton Michl geehrt werden sollen. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen an der Jahreshauptversammlung nicht teilnehmen. Der Ortsvereinsvorsitzende, Klaus Budzin, wird die Ehrung bei dem Jubilar nachholen.
Außerdem hätte für 25 Jahre Mitgliedschaft Rainer Ahlers aus Harpstedt geehrt werden sollen. Aus beruflichen Gründen konnte er an unserer Jahreshauptversammlung ebenfalls nicht teilnehmen.
Für 40-jährige Mitgliedschaft in der SPD wurde Walter Raem durch Hans-Christian Schack (MdL) geehrt.
Hier eine Chronik zu Walter Raem´s politischen Werdegang:
Als 21jähriger, damals bei Bereitschaftspolizei, trat Walter in die SPD- Ortsverein Hannover-Stadt- ein.
Der Grund war, das Erstarken der NPD, deren Bundesvorsitzende von Thadden damals in Hannover wohnte und bekannt gab, dass die NPD für den Bundestagswahlkampf 1969 antreten wolle.
Im anschließenden Bundestagswahlkampf unterstützte er tatkräftige den späteren Bundesminister für innere deutsche Beziehungen Egon Franke, der seinen Wahlkreis in Hannover hatte.
Walter war u.a. dafür zuständig, Transportdienste vom Flughafen Hannover zu übernehmen.
Rosen aus Israel wurden importiert, die von den Wahlkämpfern auf den Wochenmärkten verteilt wurden.
U.a. mit Beteiligung vom späteren Bundeskanzler Gerhard Schröder.
Es muss ja wohl nicht erwähnt werden, dass es sich dabei um rote Rosen handelte.
Danach hat er ohne feste Funktionen in verschiedenen Gremien im Ortsverein
mitgearbeitet.
1973 dann der Umzug von Hannover nach Seckenhausen.
Dort wurde er sofort als Schriftführer im Ortsverein, der später in eine Abteilung umgewandelt wurde, gewählt.
Da Walter schon damals in der Gewerkschaft der Polizei aktiv war, u.a.
als Jugendsprecher in der Bereitschaftspolizei Hannover, wurde ihm jetzt angetragen, den Kreisvorsitz der GDP im alten Kreis Grafschaft Hoya, später Kreis Diepholz zu übernehmen.
Es folgten Personalratsvorsitz und verschiedene Funktionen innerhalb der GDP und Personalräten auf Bezirks-u. Landesebene, so dass seine Aktivitäten innerhalb der SPD ruhten.
1995 Umzug nach Kirchseelte und langsamer Rückzug aus den verschiedenen GDP-Funktionen.
2002 erstmalige Kandidatur für den Kirchseelter Gemeinderat und sofort zum Bürgermeister gewählt.
Mit der SPD-Fraktion wird innerhalb einer Gruppe eine erfolgreiche Gemeinde-
politik gemacht, so dass 2006 mit einem grandiosen Wahlsieg die Mehrheit
errungen werden konnte.
Walter wird einstimmig mit den Stimmen der CDU ein Novum für Kirchseelte, wieder zum Bürgermeister gewählt.
Weiterhin erfolgt seine Nominierung zum Fraktionsvorsitzenden der SPD-Samtgemeindefraktion.
Auch erzielt er ein hervorragendes Ergebnis auf Samtgemeindeebene.
Innerhalb des SPD-Ortsvereins Harpstedt vertritt Walter den Vorsitzenden
als Stellvertreter und hält zusammen mit Heini Meyer die Abteilung Kirchseelte
zusammen, wobei beide die Plakatkleber/aufsteller vom Dienst sind !!!
Der Ortsvereinsvorsitzende, Klaus Budzin, berichtete auch über die Aktivitäten im zurückliegenden Jahr. Denn neben der Wahl wurde auch wieder die traditionelle Radtour durch die Gemeinde gemacht. Im Jahr 2006 wurde die Gemeinde Ippener besucht und es gab einen interessante Führung bei der Firma Planen Niehaus. Zum Abschluss wurde bei Anneliese und Wolfgang Eichler im Garten gegrillt. Für unser leibliches Wohl wurde bestens gesorgt.
Außerdem gab es wieder den Doppelkopf- und Kniffel-Abend am ersten Freitag im November im Stadtgespräch. Hier wurden wieder viele wertvolle Preise ausgespielt und keiner der Teilnehmer ging mit leeren Händen nach Hause.
Der Schlachtegang führte uns diesmal nach Hölingen. Dort wurden wir von Karin und Peter Reimelt sowie Manfred Meyer aufs herzlichste begrüßt. Wir erlebten eine gut geführte Wanderung an der Hunte und einen wunderbaren Sonnenuntergang. Außerdem erfuhren wir in Hölingen eine aufs Beste organisierte Nachbarschaft. Es hat Spaß gemacht und alle Teilnehmer waren begeistert.
Allen Organisatoren sprach Klaus Budzin ein ganz herzliches Dankeschön für ihre Mühen aus.
Der Kassenführer, Michael Kasch, legte einen Kassenbericht vor, der von den beiden Kassenprüferinnen Erika Weinert und Elke Wachendorf gewürdigt wurde. Es wurde eine gut geführte Kasse bescheinigt und dem gesamten Vorstand von der Versammlung Entlastung erteilt.
Als nächstes berichtete Walter Raem als Vorsitzender der SPD-Samtgemeindefraktion von den zurückliegenden und bevorstehenden Aktivitäten innerhalb der Fraktion.
Folgende Delegierte für verschiedene Gremien wurden gewählt:
Unterbezirksparteitag
1. Klaus Budzin mit 18 Stimmen
2. Wolfgang Eichler mit 15 Stimmen
3. Friedrich Harnisch mit 19 Stimmen
4. Walter Raem mit 16 Stimmen
5. Peter Reimelt mit 16 Stimmen
6. Hermann Schnakenberg mit 19 Stimmen
7. Angelika Sienknecht mit 15 Stimmen
8. Elke Wachendorf mit 19 Stimmen
Als Ersatzdelegierte werden gewählt:
Wilfried Hopp
Erich Müller
Reinhard Wixforth
Unterbezirkskonferenz
1. Hermann Bokelmann mit 14 Stimmen
2. Klaus Budzin mit 18 Stimmen
3. Wolfgang Eichler mit 15 Stimmen
4. Friedrich Harnisch mit 19 Stimmen
5. Michael Kasch mit 17 Stimmen
6. Walter Raem mit 18 Stimmen
7. Hermann Schnakenberg mit 16 Stimmen
8. Angelika Sienknecht mit 18 Stimmen
9. Elke Wachendorf mit 22 Stimmen
Als Ersatzdelegierte werden gewählt:
Wilfried Hopp
Erich Müller
Peter Reimelt
Reinhard Wixforth
Landtagswahlkreiskonferenz
1. Hermann Bokelmann mit 14 Stimmen
2. Klaus Budzin mit 20 Stimmen
3. Friedrich Harnisch mit 21 Stimmen
4. Michael Kasch mit 19 Stimmen
5. Walter Raem mit 20 Stimmen
6. Peter Reimelt mit 19 Stimmen
7. Hermann Schnakenberg mit 18 Stimmen
8. Angelika Sienknecht mit 20 Stimmen
9. Elke Wachendorf mit 22 Stimmen
Als Ersatzdelegierte werden gewählt:
Wolfgang Eichler
Wilfried Hopp
Erich Müller
Reinhard Wixforth
Alle Delegierten und Ersatzdelegierten haben die Wahl angenommen. Einladungen zu den einzelnen Veranstaltungen werden jeweils zugesandt.

Blick in das Publikum -1-

Blick in das Publikum -2-

Walter Raem bei seinem Fraktionsbericht

Der Vorstandstisch mit den Kandidaten zur Landtagswahl: Brammer und Kowitz (re.)














